Zentangle®-Kurse  Stuttgart und Umgebungvon und mit Ela Rieger, CZT

back to the roots

Das habe ich heute in meiner FB ZIA-Gruppe gepostet, denn ich merke das ist etwas seltsam, um mein Zentangle herum.

Heute ist ein seltsamer Tag finde ich.
Gestern habe ich mir aus Toilettenpapierrollen ein neues, größeres Regal für meine guten Stifte gebastelt und dann auch gleich umgeräumt. 


Das hat mir großen Spaß gemacht und ich hab jeden einzelnen meiner Stifte liebevoll an seinen neuen Platz gelegt. Beim Umschichten, viel mir auf, dass ich mit Stiften, die ich vor einem Monat noch viel benutzt habe heute gar nicht mehr zeichne unddass ich Stifte habe, mit denen ich noch gar nicht gezeichnet habe. Dann war der nächste Regalboden dran. Das Papier. Teilweise unbenutzte Blöcke, angefangene Bücher, Papier, dass ich haben wollte, weil ich von anderen gehört hatte, dass es gut ist. Nur die Bilder, die ich auf dem "alten" Papier gezeichnet hatte finde ich auch immer noch gut. 
Ganz am Ende dieses Regalteils steht ein Buch, das einzige Buch, dass ich zum Thema Zentangle habe "Freude mit Zentangle" und als ich es aufschlug landete ich auf Seite 8 bei einem Zitat "Alles ist möglich, ein Strich nach dem anderen" und auf der Seite gegenüber "Einfachheit ist die ultimative Form der Perfektion.


Im November war das für mich der Punkt, warum ich dieses Buch kaufen wollte. Raus aus dem "schneller - größer - besser" mehr in Richtung zu mir selbst. Niemandem mehr etwas beweisen müssen, sondern an dem Punkt sein zu dürfen, an dem ich nunmal bin.
Zwischenzeitlich musste ich feststellen, dass ich auf der Jagt nach neuen Mustervorlagen und Materialien bin, obwohl alles um mich herum schon da wäre. Die Muster sind in meinem Buch und in nahezu jedem Ding, das ich mit meinen Augen erfassen kann, ich nehme mir nur nicht die Zeit, die Strukturen selbst erkennen zu wollen, sondern greife auf fertige Anleitungen zurück. Das finde ich auch nicht ehrenrührig oder gar falsch. Nur - nimmt mir das nicht einen Teil des Weges zur inneren Ruhe? - Was brauche ich. Papier, einen Fineliner, einen Bleistift und vielleicht ein paar Buntstifte und einen Verwischer und ich brauche ab und an auch einen Radiergummi. *grins*

Das heißt nicht, dass ich nicht für fast jeden Unfug hier zu haben bin und die liebevollen Flaxereien und natürlich auch die Anerkennung, die ich für meine Bilder bekomme genieße und auch mal im Mittelpunkt zu stehen - ganz im Gegenteil. Manchmal hab ich allerdings den Eindruck, ich komme mit all dem, was es zu kucken und zu zeigen gibt, nicht mehr dazu oder soweit zur Ruhe, dass zu tun, wofür ich mir im November das Buch gekauft habe.

Könnt Ihr mich verstehen? 

Darauf hin, habe ich versucht mich zurückzubesinnen, zu den "alten" Materialien und der "alten" Intension. Es funktioniert noch, darf aber nicht in Vergessenheit geraten.

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